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Schlosstheater Kritik "Nachtschwärmer". NW

Fürstenberg im "Fever"

"Mr.Sandman"

Martin Klinkemeier, Wulf Dominicus (von links)

Neue Westfälische 14.11.2006

„Nachtschwärmer“ nimmt Premieren-Gäste mit auf einen musikalischen Streifzug durch die Nacht
Fürstenberg (NW) von R. Hoffmann-Wittenburg

Nicht nur ins Schwärmen, sondern in Begeisterung versetzt die neue Winter-Revue des Fürstenberger Schlosstheaters. Mitklatschend und mit viel Gelächter folgte das Premierenpublikum dem mitreißend spielfreudigem Ensemble als muntere „Nachtschwärmer“ in verruchte Bars und Spelunken, in Kneipen, stimmungsvolle Tanzlokale und moderne Diskotheken.
Von unvergessenen Schlagern und Evergreens wie dem 1931 komponierten „Just a Gigolo“ über heiß-erotisch brennende „Fever“ bis hin zum „Locomotion“, der einst Kylie Minogue zum musikalischen Durchbruch verhalf, reichte der über die erste Halbzeit gespannte Vergnügungsbogen, der in einem furiosen Fußball-Medley alle Gefühle der Fußball-WM 2006 noch einmal hochkochen ließ und an ein gigantisches Fußballfest erinnerte.

 

"Du kannst nicht immer 17 sein!"

Thomas Golüke, Martin Klinkemeier, Wulf Dominicus (von links)


Immer noch aufgeputscht ging es nach kurzer Erfrischungspause mit „PUR“ zu einem verträumten Abstecher ins „Abenteuerland“, ehe die Türen aller Diskotheken von den 60er Jahren bis heute weit offen standen und zum Besuch einluden. „Girls wanna have fun“ machten die weiblichen Stars, Birgit Auel, Anna Brückner, Iris Kayser, Carina Sandner, Daniela Welling, Bianca Schwarze und Anna-Lena Bulmahn unmissverständlich klar.
Dass sie hierfür bestens geeignet sind, gaben Olav Birkoben, Thomas Golüke, Paul Gough, Martin Klinkemeier und Sergej Rau ebenso deutlich zu verstehen. In Überzeugender Gesamtleistung brachten sie Grönemeyers „Currywurst“ oder Joe Cockers „Summer in the City“ ebenso schwungvoll auf die Bühne, wie Songs von ABBA, Texas Ligthning oder Klaus Lage.

 

"Stomp - Opener"

Die Stomp- und Rhytmusgruppe des Schlosstheaters 2006/2007


Als versierter Kenner aller Bars, Kneipen und Diskotheken erwies sich Regisseur Wulf Dominicus, der als Moderator durchs Programm führte. Mit ihm voran war der Wechsel von einem einschlägigen Szenelokal zum nächsten ein höchst amüsantes Unterfangen. Auch die Begegnung mit allerlei skurrilen Typen der Nacht war ihm zu verdanken. Mal wankte ein Betrunkener vorbei, mal sorgte ein Polizist für Moral und Ordnung, mal plauderte eine überkandidelte Tunte aus dem Nacht- und ihrem Sexualleben.
In faszinierender Wandlungsfähigkeit nahm Dominicus an die zehn Rollenwechsel vor und war darüber hinaus als Sänger und Tänzer an der Show beteiligt.

 

"Das WM-Fußballmedley 2006"

Wulf Dominicus

Mit wunderbarem Gesang und Tanz und vielen humoristischen Einlagen setzt das Ensemble des Schlosstheater unter Leitung von Barbara Mihm mit der Revue „Nachtschwärmer“ erneut ein besonders glänzendes Highlight in der regionalen Kulturvielfalt. Hinreißend auch wieder die von Raimunde Weßler und Barbara Mihm entworfenen Kostüme, die vom Blaumann übers festliche „Kleine Schwarze“ und dem knallroten Catsuit bis zum sexy Hawaii-Outfit und der bombastischen Fantasie-Ausstattung reichten.
Abschließenden Sonderapplaus gab´s auch für Choreographin Sarah Müller, unter deren Anleitung ein in sich rundes, aber mit vielen originellen Ideen aufgepepptes pfiffiges Tanzprogramm geboten wurde. Rund 400 Gäste erlebten die Premiere der Revue „Nachtschwärmer“ und zollten dem Schlosstheater jubelnden Applaus.

 
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JobAct Detmold Bericht Pressekonferenz I.LZ
Schlosstheater Kritik "Nachtschwärmer". TAH